Leitfaden zur neuen Bio-AHVV veröffentlicht – praktische Umsetzungshilfe im digitalen Format

Seit Oktober 2023 gilt die neue Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV), nach der sich Betriebe der AHV, die Bio ausloben möchten, zertifizieren lassen müssen. Dies bringt für Küchenbetriebe einige Neuerungen mit sich und vereinfacht den Zertifizierungsvorgang. Zusätzlich kommt die (optionale) Möglichkeit einer Auszeichnung mit dem Bio-AHV-Logo in Bronze, Silber oder Gold ins Spiel.

Für interessierte Akteurinnen und Akteure – ob aufseiten der Betriebe oder in Ministerien, Öko-Kontrollstellen oder bei beratend Tätigen – erscheint nun der neue Leitfaden zur Bio-AHVV. In sechs übersichtlich aufbereiteten Kapiteln werden hier Hintergründe, Grundlagen, Neuerungen und Vorgehen erklärt. Auch Musterspeisepläne und -Zutatenlisten sowie verschiedene konkrete Anwendungsbeispiele werden angeführt und anschaulich erklärt. Der Leitfaden entstand in Kooperation zwischen a’verdis und GfRS im Rahmen des F&E-Projekts „Mehr Bio mit Zertifikat in der AHV!“ (BioZertAHV), gefördert vom BÖL.

Mehr Informationen und weiterführende Links:

Mehr Bio mit Zertifikat in der AHV!

Projekt zum Abbau von Hemmnissen für die Bio-Zertifizierung von Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung (BioZertAHV) I Leitfaden zur Bio-AHVV veröffentlicht

Die neue Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung hält Einzug in die Küchen. Was sich geändert hat und wie die Neuerungen umgesetzt werden können, zeigt der neue Leitfaden „Mehr Bio mit Zertifikat in der AHV!“.

Im Oktober 2023 ist die Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV) in Kraft getreten und schafft damit einen einfachen und klaren Rechtrahmen für den Bio-Außer-Haus-Markt. Die speziell auf die AHV zugeschnittenen nationalen Regelungen zur Bio-Kennzeichnung und -Kommunikation sollen den Einsatz von Bio-Lebensmitteln erleichtern. Verbraucherinnen und Verbraucher können nun einfacher erkennen, welche Lebensmittel in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Bio-Qualität haben.

Welche Anforderungen gelten für die Kennzeichnung von Bio-Zutaten und Bio-Erzeugnissen? Wie kann Bio auf Speiseplänen und anderen Materialien kommuniziert werden? Was ist der Unterschied zwischen der verpflichtenden Kennzeichnung und der optionalen Auszeichnungsmöglichkeit mit dem Bio-AHV-Logo in Bronze, Silber oder Gold? Das sind nur einige der Fragen, die Restaurants und Hotels sowie Kantinen, Mensen, Catering-Unternehmen und andere Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung in der praktischen Umsetzung stellen. Hier möchte der digitale Leitfaden „Mehr Bio mit Zertifikat in der AHV!“ ansetzen. Er richtet sich sowohl an Unternehmen der AHV als auch an Verantwortliche in Ländern und Behörden, Öko-Modellregionen, Bio-Musterregionen und Bio-Städten, bei Bio-Anbau- und Berufsverbänden und Öko-Kontrollstellen sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aller Art, die Betriebe beim Einsatz von Bio-Lebensmitteln informieren, unterstützen und beraten. In sechs Kapiteln informiert er zum einen über Hintergründe und Regeln für die Bio-Kennzeichnung, die Abgrenzung dieser von der Auszeichnung mit dem Bio-AHV-Logo sowie über wichtige Schritte auf dem Weg zum Bio-Zertifikat. Beispielhafte Fragen und Antworten zeigen darüber hinaus branchenrelevante Anwendungsfälle auf. Praktische Hilfestellungen sollen zudem Muster von Speiseplänen und Zutatenübersichten sowie weiterführende Literatur, Adressen und Unterstützungsmöglichkeiten geben.

Der Leitfaden ist in seinem Format gezielt an die digitale Nutzung angepasst. Er ist Teil der Unterstützungsmaßnahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) geförderten F&E-Projektes „Mehr Bio mit Zertifikat in der AHV! Entwicklung von Maßnahmen zum Abbau von Hemmnissen für die Bio-Zertifizierung von Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung“, welches vom Beratungsunternehmen a’verdis und der Öko-Kontrollstelle Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH (GfRS) umgesetzt wurde. Eingeflossen sind zudem Fragestellungen aus den Webinaren des Projekts sowie die Expertise aus Ministerien und Länderbehörden sowie von erfahrenen Praxisakteurinnen und -akteuren.

Weitere Informationen: Rainer Roehl (rainer.roehl@a-verdis.com), Evamarie Stengel (evamarie.stengel@a-verdis.com)